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Um eine Ballonfahrt durchzuführen, braucht man in der Regel einen Piloten, einen oder mehrere Helfer und einen Fahrer, der im Verfolgerfahrzeug am Boden den Ballon begleitet. Das wichtigste sind jedoch die Passagiere, ohne die auch die beste Balloncrew ziemlich nackt dastünde. Denn es macht nur wenig Sinn, abgesehen vom Sponsoring des Werbepartners, einen Ballon, der natürlich auch Unkosten verursacht, leer durch die Gegend zu kutschieren. Und zudem sind die Passagiere beim Aufrüsten des Ballons eine gern gesehene Hilfe.
Der Pilot trägt die alleinige Verantwortung für die Ballonfahrt. Er befüllt die Gasflaschen, überprüft das Equipment, holt vor dem Start die Flugwetterdaten ein und entscheidet, ob ein Start durchgeführt wird. Er erteilt vor dem Aufrüsten alle wichtigen Anweisungen an die Passagiere und überwacht während des Aufrüsten alle Handgriffe, die am Ballon getätigt werden. Während der Fahrt überwacht er alle an Bord erfassten Parameter, wie Höhe, Steig- Sinkverhalten, Hüllentemperatur und Gasdruck. Vor der Landung erteilt er entsprechende Kommandos an die Passagiere. Er sucht dann einen für die Landung geeigneten Platz, der möglichst nahe an einer für den Verfolger befahrbaren Strasse liegt. Dieser sollte möglichst gut zugänglich, nicht oder nur wenig bebaut, nicht von Vieh beweidet und nicht in unmittelbarer Nähe zu Freileitungen, Umspannwerke oder Nutzwasseranlagen sein. Nach der Landung und der gemeinsamen Abrüstung des Ballons, erhebt der Pilot durch die traditionelle Ballontaufe, alle Passagiere in den Adelsstand der Lüfte. Der Pilot benötigt eine besondere Erlaubnis zum Führen eines Freiballons, einen Pilotenschein der Klasse D. Die entsprechende Ausbildung beinhaltet 60 theoretische und mindestens 20 praktische Unterrichtsstunden.
Der Verfolger am Boden spielt auch eine wichtige Rolle: Ohne ihn müssten die Ballonfahrer ihr mehrere hundert Kilogramm schweres Equipment vom oft mehr als 30 Kilometer entfernten Landeplatz aus zu Fuß nach Hause schaffen.
Das Ballonteam der GEFA-FLUG GmbH in Aachen hat uns sicher ans Ziel gebracht. Alleine die mehr als eindreiviertel Stunde Zeit an Bord der Gondel hat viel Spaß gebracht und man hat neue, interessante Bekanntschaften schließen können.
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