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Was einen Segelflug begünstigt, stellt in der Ballonfahrt ein Problem dar: Die Thermik und die damit verbundenen Aufwinde können das Steig- Sinkverhalten des Ballons so stark beeinflussen, dass der Pilot wenig Möglichkeiten hat, seinen Ballon richtig zu führen. Es wird mit zunehmender Thermik immer schwieriger z.B. eine sichere Landung an einem geeigneten Landeplatz einzuleiten. Ebenso verhalten sich die Luftmassen an Grenzschichten unter Umständen sehr turbulent. Somit kann es auch gefährlich werden, bei zu starker Thermik einen Ballon zu starten.
Die Erdatmosphäre wirkt wie ein Treibhaus; Sonnenstrahlen treffen bei schönem Wetter auf den dunklen Boden, der die Energie der Sonnenstrahlen speichert und langsam an die Luft wieder abgibt. Dabei erwärmt sich die Luft am Boden und steigt auf. Erreicht die aufsteigende Warmluft mit zunehmender Höhe eine bestimmte Temperatur, kondensiert die in dieser Luft befindliche Feuchtigkeit. Zwischenzeitlich ist am Boden platz für kühlere Luft, die sich ebenfalls wieder erwärmt. Der Prozess beginnt von neuem. Ist eine Inversion oder eine Isotherme (gleichbleibende oder steigende Temperatur mit zunehmender Höhe) erreicht, steigt die am Boden erwärmte Luft nur langsam oder nicht mehr und strömt seitlich ab. Die Feuchtigkeit nachströmender Luftmassen führt zur Bildung kleinerer Wolken.
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